Verantwortung und Gerechtigkeit für unser Spremberg
DOWNLOAD: Wahlprogramm 2008-2014 (Kurzfassung)
Die SPD steht in Spremberg in einer über 130jährigen Tradition. Im Wettbewerb mit den anderen Parteien bieten die Sozialdemokraten seitdem ehrliche, machbare und gerechte Lösungen für die anstehenden Aufgaben der Stadt und des Umlandes an.
Der Regionale Wachstumskern Spremberg inmitten der „Innovativen Energieregion Lausitz-Spreewald“ benötigt weitere Ansiedlungen von Handwerkern, Gewerbetreibenden und vor allem Industriebetrieben, um die Arbeitslosigkeit zurückzudrängen.
Gemeinsam mit unseren SPD-Vertretern in den Ortsbeiräten, in der Stadtverordnetenversammlung, im Kreis-, Land- und Bundestag sowie zusammen mit den anderen demokratischen Parteien und Wählervereinigungen werden wir die erfolgreiche Ansiedlungspolitik in unserer Stadt fortsetzen.
Die wirtschaftliche Entwicklung Sprembergs ist Basis für die weitere kommunale Investitionstätigkeit und die Fortschreibung der Verwaltungsdienste und freiwilligen Leistungen zum Wohle der Einwohner und Gäste der „Perle der Lausitz“.
Dabei brauchen wir die Mitarbeit aller interessierten Bürgerinnen und Bürger: Helfen Sie mit – Gestalten Sie mit uns gemeinsam – Wir laden Sie ein
Der Leitsatz der SPD Spremberg: „Gemeinwohl statt Eigennutz“ bleibt unsere Handlungsgrundlage.
Arbeit, Wirtschaft, Gewerbe und Tourismus
Es gibt viele gute Gründe, SPD zu wählen:
Die Wirtschaftsförderung durch die Altstadtsanierungsgesellschaft ist für den Regionalen Wachstumskern Spremberg grundlegend und wird weiter befördert und auf das Umland ausgedehnt
Auftragsvergaben durch die Stadt sollen vorrangig an einheimische Firmen und ausschließlich an tariftreue Unternehmen erfolgen.
Schwarze Pumpe ist weiter als Industriegebiet für energie- und wasserintensive Unternehmen und als „Leuchtturm der Region“ zu entwickeln. Die Infrastruktur ist durch Erneuerung/ Erweiterung der Straßenanbindungen, Anschluss an einen Autohof und Schaffung zusätzlicher Strom- und Wasserversorgungs- sowie Abwasserentsorgungsanlagen zu verbessern.
Die Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen, wie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie der Fachhochschule Lausitz Senftenberg, und den Unternehmen in Spremberg ist zu verstärken.
Die Grenzöffnung zu Polen eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft und des Tourismus, die optimal zu nutzen sind.
In Zusammenarbeit mit Szprotawa und anderen polnischen Partnern sind verstärkt EU- Gelder für gemeinsame Maßnahmen zu organisieren.
Über ein Einzelhandels- und Dienstleistungskonzept sind die Potenziale und die zukünftige Entwicklung der Stadt zu ermitteln und fortzuschreiben.
Schnelle Entwicklung des Stadtmarketings mit den Säulen:
- Innenstadt (mit den Vereinen City-Werbering und neuStadt
- Lausitz-Region im IBA-Seenland
- Investoren- und Fachkräftewerbung
Wir wollen, dass Maßnahmen zur Arbeitsförderung der Agentur für Arbeit und des Eigenbetriebes Grundsicherung gezielt und effektiv umgesetzt werden, z. B. das Kommunal-Kombilohn-Modell oder andere öffentliche Arbeitsmöglichkeiten
Pendler und auswärtige Spremberger sind durch zukunftsfähige Arbeitsplätze wieder zurück in ihre Heimat zu holen
Der naturnahe Tourismus in den dörflichen Ortsteilen sowie der Industrietourismus mit Bergbau und Kraftwerk sind als Wirtschaftsfaktor weiter auszubauen.
Zur Förderung des Tourismus sollen Bereiche wie z. B.:
- Stadtzentrum, Pfortenplatz und Festplatz
- Freilichtbühne, Schwanenteich und Stadtpark
- Spree und Stausee
- Hochkippe Pulsberg und Stadtwälder
durch geeignete Maßnahmen weiterentwickelt werden.
Die ehemalige Stadtmauer auf der Spreeinsel ist durch Pflasterung, Heckenpflanzung u. ä. auf den Straßen, Wegen und Grünflächen hervorzuheben.
Im Stadtzentrum ist ein Caravan- Stellplatz für Touristen zu schaffen.
Der Tourismus in Spremberg ist barrierefrei zu gestalten
Wir wollen erreichen, dass die Stadt Spremberg den Zuschlag für die Landesgartenschau im Jahr 2013 erhält und die Ideen aus der Bewerbung in Verzahnung mit den Ergebnissen des EUROPAN 9 – Wettbewerbs umgesetzt werden.
Spremberg soll wieder die echte „Perle der Lausitz“ werden.
Die Standortentwicklungskonzeption mit ihren infrastrukturellen und wirtschaftlichen Schlüsselprojekten für den Regionalen Wachstumskern Spremberg ist umzusetzen und stetig fortzuschreiben.
Unter Zuhilfenahme des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ist die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region zu verbessern.
Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr
Es gibt viele gute Gründe, SPD zu wählen:
Planungs- und Genehmigungszeiträume bei Bauvorhaben in der Stadt sind weiter zu verkürzen.
Die Eigenständigkeit und Identität der Spremberger Ortsteile ist zu bewahren. Die in den Eingliederungsverträgen vereinbarten Maßnahmen sind abzuschließen.
Stadt- und dörfliche Entwicklung muss sich stärker als bisher dem demografischen Wandel in Spremberg anpassen.
In den Gebieten „Spreeinsel“ und „Erweiterter Stadtkern“ sind die durch die Altstadtsanierungsgesellschaft begonnenen Aufwertungsarbeiten konsequent weiterzuführen.
Das städtische Sanierungsgebiet soll erweitert werden. Baulücken sind zu schließen. Die Stadt ist nachhaltig zu entwickeln
Wir wollen, dass in Spremberg denkmalgeschützte und stadtbildprägende Bauten erhalten und saniert werden. Auf der Spreeinsel sollten für die Altstadt untypische Gebäude (z. B. Plattenbauten) langfristig verschwinden.
Die Altbauansicht des Krankenhauses muss erhalten bleiben.
Der Abriss von Wohngebäuden soll nur aus Stadtumbaugründen erfolgen und der verbleibende Bestand ist aufzuwerten und zu sanieren. Einem Verkauf von Wohnungen durch die GeWoBa werden wir nicht zustimmen.
Es ist verstärkt Einfluss auf die Konsolidierung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft zu nehmen, um preiswerte Wohnungsvermietung für die Zukunft zu sichern.
Es ist an der Zeit, wieder einen Mietspiegel zur Gestaltung gerechter Mieten in Spremberg einzuführen.
Wir unterstützen die Bereitstellung von ausreichendem alten- und behindertengerechten Wohnraum mit entsprechender Infrastruktur.
Wichtig sind uns der weitere Neubau und die Instandhaltung von Spielplätzen in allen Stadt- und Wohngebieten.
Wir unterstützen den Bau einer großen Sporthalle am Standort Spreegymnasium zur qualitativen Verbesserung des Schul- und Vereinssports.
Die Bürger müssen an der Aufstellung der Prioritätenliste für Straßenbaumaßnahmen der Stadt beteiligt werden.
Nach der Realisierung der neuen B97 (Nord-West-Umfahrung) ist als nächstes die Ortsdurchfahrt der B 156 mit 2 Kreisverkehrsplätzen (am Busbahnhof und an der Polizeiwache) auszubauen. Langfristig sollte eine Ortsumfahrung der B156 (Süd-Ost-Umfahrung) in Betracht gezogen werden.
In Sellessen ist ein Kreisverkehr an der Hauptkreuzung notwendig.
In Türkendorf ist die Kreisstraße zu sanieren.
Die vorhandenen regionalen Radwander- und Wegenetze sind zu erhalten und die städtischen Radwege zu erweitern.
Der Rad- und Fußweg entlang der Berliner Straße ist neu auszubauen und Cantdorf damit verkehrsgünstiger anzubinden.
Von der Eigenen Scholle in Weskow ist ein Weg über das ehemalige Kasernengelände bis zur Forster Landstraße zu schaffen.
Schulwegsicherung, Stadt- und Schülerverkehr sind für uns unverzichtbar.
Die Revitalisierung bzw. Umnutzung von Industriebrachen und sonstigen ungepflegten Grundstücken muss dringend angegangen werden, z. B.:
- Flächen Altwerk Sprela und Heizhaus Lassowberg
- Textilwerk Georgenstraße /Bergstraße
- Gebäude und Flächen Berliner, Karl-Marx- und Dresdener Straße
- altes Kreiskulturhaus
- Vordruckverlag Geschwister-Scholl-Straße
- ehemalige Gaststätte und Kaufhalle Lausitzer Straße
- Spreegarten an der Langen Brücke
- Gaststätte Graustein
- Stallanlagen in Lieskau
Vor allem die Ortsdurchfahrten sind aufzuwerten, damit Spremberg durchfahrende Gäste zum Verweilen einlädt.
Ehemalige nicht mehr benötigte öffentliche Gebäude (z. B. Kitas und Schulen sind nachzunutzen bzw. zurückzubauen.
Der Bahnhofsvorplatz soll umgestaltet und das Bahnhofsgebäude einer Nachnutzung zugeführt werden.
Wir wollen einen modernen und den heutigen Erfordernissen entsprechenden Busbahnhof im Zentrum der Stadt.
In Trattendorf ist ein geeignetes Objekt als Ortsteilzentrum auszubauen.
Gegenüber dem bestehenden Parkdeck an der Bahnhofsstraße ist spiegelbildlich ein Zweites zu errichten.
Wir wollen, dass die Begrenzungsmauer der Polizeiwache an der Spree zurückgesetzt und der alte Durchgang zum Weißen Wehr wieder hergestellt wird.
Die Ideen des Wettbewerbs EUROPAN 9 sollen in Kombination mit den Vorhaben der Landesgartenschaubewerbung für die Aufwertung des Gebietes zwischen Bahnhof, Stadtpark und Innenstadt eingesetzt werden.
Alle Bau- und Verkehrsmaßnahmen in Spremberg sind behindertengerecht und barrierefrei zu gestalten.
Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept soll städtebauliche Missstände in Spremberg beseitigen helfen und die Stadt lebenswerter machen, die darin enthaltenen Schlüsselprojekte werden von uns unterstützt.
Energie, Bergbau, Landschaft und Umwelt
Es gibt viele gute Gründe, SPD zu wählen:
Wir setzen uns für einen ökologisch und ökonomisch ausgewogenen Energiemix ein, in dem die Braunkohleförderung und Verstromung in unserer Region den Hauptanteil ausmacht.
Die CO2-Abscheidung bei der Braunkohleverbrennung wird in der ersten industriellen Kraftwerksanlage in Spremberg getestet. Sie ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit dieses einheimischen Rohstoffs und wird von uns unterstützt.
Spremberg soll sich aktiv in die Fortschreibung der Braunkohlepläne, insbesondere beim Neuaufschluss der Tagebaue Spremberg-Ost und Bagenz-Ost, einbringen, damit die städtischen Belange berücksichtigt werden
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und Vattenfall ist zum gegenseitigen Vorteil weiter auszubauen.
Gemeinden und Ortsteilen, die der Braunkohle weichen müssen, wie z. B. Proschim, bieten wir in Spremberg neue Siedlungsflächen an.
Wir unterstützen den Aufschluss eines Kupferbergwerkes mit dazu gehörendem Veredlungsbetrieb zur Erzeugung von reinem Kupfer im Industriegebiet Ost.
Die Erdwärme aus den Schachtanlagen und Stollen des Kupferbergbaus ist energetisch zu nutzen.
Flächen für Energiewälder und nachwachsende Rohstoffe sind auf 20 % der gesamten Land- und Forstwirtschaftsfläche zu begrenzen.
Weitere Windenergieanlagen sind mit Augenmaß zu genehmigen, eine „Verspargelung“ der Landschaft ist zu verhindern.
Um den Ausstoß von CO2 zu vermindern, sind wirksame Energiesparmaßnahmen erforderlich, dass betrifft die öffentlichen Gebäude genauso wie die Straßenbeleuchtung.
Auf öffentlichen Gebäuden der Stadt sollen abhängig von der Wirtschaftlichkeit Fotovoltaik- und Solaranlagen eingesetzt werden. Auch der Einsatz von Wärmepumpen ist zu erweitern.
Das System der Müllentsorgung muss weiter optimiert werden. Dazu gehören ausreichend Containerstellplätze und die Wahlfreiheit Tonne oder Tüte bei der Entsorgung der Leichtstoffverpackungen.
Die Renaturierung der Hochwasserschutzräume und angrenzender Gebiete ist weiter zu fördern. Die Spreeauen sind zu revitalisieren. Dabei ist der Naturschutzbund Spremberg zu unterstützen.
Wir wollen, dass der Stadtwald im Eigentum der Stadt verbleibt, Alleen weiterhin Bestandsschutz genießen und Neuanpflanzungen befördert werden.
Die Kleingärtner, Bauern und Forstleute werden in Ihren praktischen Beiträgen zum Umweltschutz und zur Landschaftsgestaltung unterstützt.
Wir setzen uns für mehr Begrünung im gesamten Stadtgebiet ein
Die Tagebaufolgelandschaften um Spremberg sind in Abstimmung mit der Stadt durch die Bergbautreibenden zu rekultivieren und nachzunutzen. Wir brauchen über diese Landschaften den Zugang zur Lausitzer Seenkette
Spremberg benötigt einen Aktionsplan zur Lärmreduzierung.
Die Feinstaubbelastung in der Stadt ist zu vermindern und überall auf die vorgeschriebenen Werte zu bringen.
Der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband (SWAZ) ist so zu führen, dass unseren Bürgern kein Nachteil durch das über die Stadtgrenzen hinaus gehende Verbandsgebiet entsteht.
Bisher nicht angeschlossene Stadtgebiete wie Unterslamen sind an das zentrale Abwassernetz anzuschließen. Die Baumaßnahmen dazu sind mit dem notwendigen Straßenbau zu koordinieren. Die Beteiligung und Mitsprache der betroffenen Bürger ist dabei zu sichern.
Wir wollen, dass die Städtischen Werke Spremberg in kommunaler Hand verbleiben.
Synergieeffekte der Stadtwerke und des Wasser- und Abwasserzweckverbandes sind zum Wohle der Kunden zu nutzen. Eine Zusammenführung beider Versorger ist langfristig zu befördern.
Soziales, Gesundheit und Senioren
Es gibt viele gute Gründe, SPD zu wählen:
Die im sozialen Bereich tätigen Verbände der freien Wohlfahrtspflege, Selbsthilfegruppen und Initiativen sind finanziell zu unterstützen
Die Schuldnerberatung der AWO und die Spremberger Tafel des Albert-Schweitzer-Familienwerkes sind durch die Stadt besonders zu fördern.
Für Frauen in Not ist die Vorhaltung einer Frauennotwohnung in Spremberg weiterhin wichtig.
Obdachlosigkeit ist vor der Entstehung zu verhindern. Obdachlose sind menschenwürdig durch die Stadt unterzubringen und zu betreuen
Wir sind für eine allumfassende Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Ein besonderer Schwerpunkt dabei ist das Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache.
Der 2. Bauabschnitt des Krankenhauses (OP-Trakt, Diagnostik und Therapiebereiche) ist schnellstmöglich zu realisieren, dabei ist die Stadtbild prägende Ansicht des Altbaus zu erhalten.
Die Zusammenarbeit des Spremberger Krankenhauses mit dem Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum soll weiter vertieft werden und zur Sicherung des Krankenhauses in unserer Stadt beitragen. Spremberger Patienten sollen unkompliziert die Cottbuser Spezialbereiche nutzen können
Gesundheitsnetzwerke des Krankenhauses mit den Krankenkassen sind weiter auszubauen.
Öffentliche Gebäude in der Stadt Spremberg sind mit barrierefreien Zugängen, behindertengerechten Verkehrswegen, Fahrstühlen und Toiletten auszustatten.
Bei neu zu errichtenden Ampeln sind zusätzliche akustische Ampelanlagen für blinde und sehschwache Bürger mit aufzubauen.
Bordsteinkanten an Kreuzungsbereichen und sonstigen Übergängen sollen für Rollstuhlfahrer abgesenkt werden.
Wir wollen, dass ältere und behinderte Bürger so lange wie möglich ein selbst bestimmtes Leben in ihrem bisherigen Wohnumfeld führen können. Dafür sind die erforderlichen Wohnraumanpassungen zu unterstützen.
Der Bau von weiteren Seniorenwohnheimen wird von uns befürwortet.
Das Angebot des betreuten Wohnens ist in der Stadt auszubauen.
Institutionen, wie das Behindertenwerk und die Lebenshilfe in Spremberg, sind bei der Erfüllung ihres gesellschaftlichen Auftrages besonders zu fördern.
Der Seniorenbeirat soll weiter unterstützt werden, insbesondere bei der Fortschreibung des Seniorenplanes und der Legitimation der Aufgaben des Beirates durch die Aufnahme in die Hauptsatzung der Stadt.
Wir setzen uns für eine Seniorenakademie an der Volkshochschule ein.
In der Spremberger Stadtverwaltung ist weiterhin die Stelle einer hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten zu führen.
Wir unterstützen die Einführung und Fortschreibung eines Sozialtickets für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in unserer Region.
Familie, Jugend, Bildung und Freizeit
Es gibt viele gute Gründe, SPD zu wählen:
Wir setzen uns für die Einführung der kostenlosen Betreuung in den Kindertagesstätten und für den Rechtsanspruch auf Betreuung ab dem 2. Lebensjahr in Spremberg ein.
Die Kindertagesstätten Kollerberg und Schwarze Pumpe sollen in kommunaler Trägerschaft verbleiben.
Alle Kindergärten in der Stadt haben ihren Bildungsauftrag zu realisieren.
Die Sanierung aller Spremberger Kindertagesstätten ist mittelfristig abzuschließen.
Wir wollen, dass das Mittagessen in allen Kindereinrichtungen und Grundschulen unserer Stadt unentgeltlich angeboten wird.
Wir unterstützen das Netzwerk für gesunde Kinder in Spremberg und die Beibehaltung regelmäßiger ärztlicher Untersuchungen bei Kindern im Vorschul- und Schulalter.
Kinder und Jugendliche sind stärker als bisher in das kommunalpolitische Leben der Stadt einzubeziehen, z. B. über ein Kinder- und Jugendparlament.
Der Erhalt des Freizeitzentrums „Bergschlösschen“ und seiner Außenstelle am Felixsee ist langfristig zu sichern. Das alte Nebengebäude in der Bergstraße ist zu ersetzen und der „freie Blick“ von der Straße auf das Hauptgebäude herzustellen. Die Außenanlagen sind freizeitgerecht zu gestalten.
Im Spremberger Stadtzentrum ist eine Fläche für eine Spritzeisbahn zu schaffen.
Die Freilichtbühne und der Festplatz sind stärker für Veranstaltungen zu nutzen
Die aktive Jugendarbeit im Zusammenleben von deutschen und polnischen Jugendlichen in der Euro-Region ist zu fördern.
Wir unterstützen Jugendinitiativen zur eigenständigen Freizeitgestaltung.
Der Gewalt und dem Extremismus bei Kindern und Jugendlichen ist durch den Einsatz von mehr Streetworkern an Brennpunkten entgegenzuwirken.
Die Einrichtung eines Jugendnotdienstes sollte in Spremberg geprüft werden.
Der städtische Schulentwicklungsplan ist fortzuschreiben und die Sanierung der Schulen und der dazu gehörigen Turnhallen ist bis 2010 abzuschließen.
Schulwegsicherung und Beseitigung von Kinderunfallschwerpunkten ist eine ständige Aufgabe für alle Beteiligten in Spremberg.
Der Schülerverkehr soll für alle Kinder kostenlos werden.
Schulaktivitäten und Freizeitangebote sind besser zu verknüpfen.
Das Ferienprogramm der Stadt ist weiter auszubauen.
Spremberger Vereine, die vor allem Kinder und Jugendliche betreuen, sind besonders zu fördern.
Das Haus der Vereine am Puschkin-Platz ist von der Stadt in Zusammenarbeit mit allen interessierten Partnern zu entwickeln.
Für die Petrijünger ist das Anglerheim an der Hammerlache zu sanieren.
Wir unterstützen das Lokale Bündnis für Familien und alle Aktivitäten, damit Spremberg familienfreundliche Kommune bleibt. Die Stadt zeichnet regelmäßig Unternehmen und Vereine für Familienfreundlichkeit aus.
Die Schaffung eines Mehrgenerationshauses als Tagestreffpunkt und Mittelpunkt sozialer Netzwerke wird von uns befürwortet.
Die Sportvereine, die ihre Anlagen eigenverantwortlich betreiben und bewirtschaften, sind insbesondere im Investitionsbereich finanziell zu unterstützen.
In den Einrichtungen der Stadt, wie Schwimmhalle und Bädern, wird Kindern und Jugendlichen unentgeltlich Eintritt gewährt.
Wir sind für den Erhalt und die Förderung der Bibliothek, des Museums sowie der Kunst- und Musikschule im Spremberger Schloss.
Die Volkshochschule ist als allgemeine Bildungseinrichtung für Jedermann langfristig zu erhalten.
Weitere Gedenkstätten auf dem Georgenberg werden von uns als nicht notwendig angesehen.
Das bekannte Spremberger Heimatfest, das Lichterfest und weitere städtische Höhepunkte sind jährlich finanziell zu unterstützen.
Spremberg sollte sich unabhängig von der Landesgartenschau- Bewerbung weiter um die Durchführung des Brandenburgtages bemühen.
Die kulturelle Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Szprotawa ist auszubauen.
Der Erhalt und die Förderung des sorbischen Brauchtums und der sorbischen Sprache in unserer Stadt sind beizubehalten.
Ordnung, Sicherheit, bürgernahe Verwaltung und Haushalt
Es gibt viele gute Gründe, SPD zu wählen:
Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Gewalt haben in Spremberg keinen Platz.
Wir sind für eine Wiederbelebung des Präventionsrates in der Stadt.
Der dauernde Erhalt der Spremberger Polizeiwache ist für uns unverzichtbar.
Die Einhaltung der Ordnung und Sauberkeit in Spremberg ist nur gemeinsam mit den Bürgern zu realisieren. Hinweisen soll das Ordnungsamt schnell und unkompliziert nachgehen.
Ortsbeiräte sowie interessierte Bürger sind in die Arbeit zur Erhöhung der Sicherheit in der Stadt mit einzubeziehen. Die Sicherheitspartner sind zu fördern.
Gefährliche Hunde sollen aus dem Stadtbild verschwinden. Die Hundehalterverordnung muss strenger kontrolliert werden.
Der Schutz der Kinder und Jugendlichen vor dem Missbrauch von Alkohol und Drogen ist mit Aufklärungstätigkeit in den Schulen und der Durchsetzung des Jugendschutzgesetzes in allen Bereichen zu gewährleisten.
Zur Sicherung des Brand- und Katastrophenschutzes gehört auch die Förderung und Anerkennung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren.
Die Infrastruktur und der Fahrzeugpark der Feuerwehren sind weiter zu erneuern und den heutigen Aufgaben anzupassen.
Feuerwehren in den Ortsteilen sind unter anderem auch als kultureller Eckpfeiler im Zusammenleben der Bürger zu erhalten.
Wir wollen, dass alle Hilfesuchenden im Rathaus und bei den kreislichen Stellen, insbesondere beim Eigenbetrieb Grundsicherung, sachkundig und freundlich beraten werden.
Mit der Schaffung des Bürgerbüros im neuen Bürgerhaus ist das Prinzip der Allzuständigkeit für den Besucher zu lösen, auch Wege zur Kreisverwaltung in Forst sollen damit weitgehend entfallen. Bürgerfreundliche Öffnungszeiten von Montag bis Sonnabend sind anzubieten.
Die Einrichtung eines Spielzimmers bzw. einer Spielecke für die Kleinen soll es auch Müttern erleichtern, das Bürgerbüro problemlos zu nutzen.
Für die Stadtverwaltung ist eine moderne, an Fachgebieten und Eigenständigkeit orientierte Struktur und ein optimierter Geschäftsverteilungsplan zu erarbeiten.
Alle Spremberger Planungsbüros und Unternehmen sollen über faire Vergaben an den Investitionen der Stadt teilhaben können.
Der Internetauftritt www.spremberg.de ist eigenverantwortlich zu realisieren und mit einem barrierefreien Auftritt zu versehen
Amtsblätter sowie alle öffentlichen Unterlagen, Beschlüsse und Protokolle der Stadtverordnetenversammlung und deren Ausschüsse sind im Internet zu veröffentlichen.
Einwohnerversammlungen zu speziellen Themen der Stadt sollen regelmäßig durch die Verwaltung organisiert werden. Frühzeitige Informationen und die Beteiligung der Bürger an geplanten Baumaßnahmen sind zu verbessern.
Die Maßnahmen des mittelfristigen Investitionsplanes der Stadt sind unter Einbeziehung der Bürger ständig fortzuschreiben.
Im Spremberger Rathaus ist die doppische Haushaltsführung schnellstmöglich einzuführen, um das Kosten-Nutzen-Denken zu verbessern.
Die Verwaltungsmitarbeiter sind für einen kostenorientierten und professionellen Umgang mit den städtischen Haushaltsmitteln zu qualifizieren.
Das Haushaltscontrolling ist zu verbessern, monatliche Kostenberichte sind im Rathaus für alle Ämter einzuführen
Schulden der Stadt sind abzubauen, dabei sind Sondertilgungen in Anspruch zu nehmen. Spremberg soll langfristig schuldenfrei werden.
Controlling und Rechnungsprüfung der Stadt müssen auch in den städtischen Unternehmen eingesetzt werden.
Für die Stadtverordneten und die Verwaltung ist die Transparenz der städtischen Betriebe herzustellen, um eine bessere Kontrolle zu ermöglichen.
Unternehmen der Stadt sollen zum Vorteil der Spremberger arbeiten, von defizitären Betrieben oder Beteiligungen muss man sich trennen.