Am Dienstag den 18. Mai 2010 trafen sich die SPD-Mitglieder aus Spremberg und Schwarze Pumpe zur Mitgliederversammlung im Spremberger Burglehn. Auf der Tagesordnung stand u.a die Aussprache zur Landratswahl mit dem SPD Unterbezirksvorstand Spree-Neisse. Dazu hatte der Spremberger SPD-Vorstand den SPD-Unterbezirksvorsitzenden Dr. Dietmar Woidke, den Fraktionsvorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Jörg Rakete, den Landratskandidaten Andreas Pätzold und den ehemaligen Landrat Dieter Friese eingeladen, der jedoch aus terminlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte.
In einer sachlich-konstruktiven Diskussion werteten die Genossen die für die SPD Spree-Neisse in der Kreistagswahl erlittene Wahlniederlage um den Landratsposten aus. Dabei stellten sowohl der Unterbezirksvorsitzende, als auch der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion die Ereignisse noch einmal ausführlich dar und erläuterte den Spremberger Sozialdemokraten die in den Gremien jeweils einstimmig gefassten Beschlüsse und die Grundlagen auf denen die jeweiligen Entscheidungen basierten.
Trotz der vereinzelt unterschiedlichen Auffassung der Spremberger Sozialdemokraten über die getroffenen Entscheidungen, stimmte die Mehrheit der Spremberger SPD-Mitglieder dem Verfahrensweg des Unterbezirksvorstandes zu.
Kritisch wurden die Fehler benannt, aber auch Rückschlüsse und notwendige Aufgaben für die Zukunft formuliert, die insbesondere in der schnelleren Kommunikation mit der breiten Basis und der Notwendigkeit einer langfristigen Personalentwicklung innerhalb der Partei zu sehen sind.
Es ist zu konstatieren, dass es der SPD nicht gelungen ist, mit dem ehemaligen Amtsinhaber und Direktwahlkandidaten Dieter Friese eine breite Mehrheit bei den Bürgern für die Direktwahl und die Wahl im Kreistag zu gewinnen. Mit Blick auf die Bedeutung des Amtes für die SPD war es aus Sicht vieler Spremberger Mitglieder letztlich die richtige Entscheidung einen aussichtsreicheren Kandidaten ins Rennen zu bringen, auch wenn dies für viel Diskussion sorgte.
Die SPD Spremberg spricht den eingeladenen Vertretern aus Unterbezirk und Kreistagsfraktion das Vertrauen aus und wird sich auch zukünftig für eine nachhaltige, soziale und gerechte Politik im Interesse der Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises engagieren.
(Bildquelle: Peter Kirchhoff | pixelio.de)