Die Entwicklung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP, später SPD) bis zur Vereinigung mit der West-SPD am 27. September 1990 wird in einer Wanderausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung nachgezeichnet.
Zur Eröffnung der Ausstellung über die Gründung der SDP und die friedliche Revolution 1989/90 sind Sie und andere Interessierte am Donnerstag, dem 7. Oktober, um 20 Uhr in die Oberkirche St. Nikolai in Cottbus freundlich eingeladen.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen und bei einem Getränk miteinander ins Gespräch zu kommen.
In den letzten Monaten ist viel an die Friedliche Revolution in der DDR vor zwanzig Jahren erinnert worden. Nun steht der 20. Jahrestag der Deutschen Einheit bevor. Ein Tag jährt sich aber am 7. Oktober zum 21. Mal., nämlich die Gründung
der SDP in Schwante. Von den meisten Westdeutschen unbemerkt, hatte sich seit Beginn der 1980er Jahre ein Netzwerk
oppositioneller Gruppierungen gebildet, die die Propaganda der SED an ihren Taten maßen und auf Missstände hinwiesen.
Aus diesen Gruppierungen heraus stellte eine kleine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger die Forderung auf, der Alleinherrschaft der SED eine neue, auf den Traditionen der Sozialdemokratie aufbauende Partei entgegenzusetzen: Am 7. Oktober 1989 wurde in Schwante die SDP gegründet. Sie stellte die Legitimität der SED in Frage und setzte deren Diktatur
die Perspektive einer parlamentarischen Demokratie und eines Rechtsstaats sowie einer sozialen, demokratischen und ökologischen Gesellschaft entgegen.
„Wir haben die Machtfrage gestellt!“
SDP-Gründung in der DDR und Friedliche Revolution 1989/90
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 7.10.2010, 20 Uhr in der Oberkirche St. Nikolai zu Cottbus. Sie sind herzlich eingeladen!
Jeder trug auf seine Weise zum gelingen des Nachmittags bei und hatte landestypische Spezialitäten mitgebracht. Die irakischen Gäste brachten orientalisches Gebäck, Tee und eine Wasserpfeife mit, die vietnamesische Besucherin kam mit einer riesigen Obstplatte. Die Mitglieder des Ortsvereines bewirteten ihre Gäste mit Kaffee, kleinen Schnittchen und Plinsen.